25 Schüler der St. Thomas Realschule plus haben einen Ausbildungsplatz sicher

23. März 2019
Posted in 2019, Event, News
23. März 2019 Thomas Siering

25 Schüler der St. Thomas Realschule plus haben einen Ausbildungsplatz sicher

Feier der Ausbildungsplatzgarantie an der St. Thomas Realschule plus Andernach

Am 22.03.19 fand die Feier der Ausbildungsplatzgarantie (ProAG) in der St. Thomas Realschule plus statt. Die ProAG ist ein Projekt der St. Thomas Realschule plus mit dem Ziel, die Anzahl von Schülern mit Ausbildungsplätzen nach dem Schulabschluss zu erhöhen. Der Erfolg des Projektes lässt sich daran erkennen, dass 25 Schüler der Abschlussklassen bereits einen Ausbildungsplatz sicher haben. Die Schüler konnten in verschiedenen Bewerbungsverfahren, z.B. dem Langzeitpraktikum Praxistag, 2-wöchigen Schulpraktika, Vorstellungsgesprächen, Einstellungstests oder in Assessment-Centern überzeugen und so eine Zusage für einen Ausbildungsplatz erlangen. Die Schüler wurden im Rahmen der Veranstaltung für ihren Einsatz im Bewerbungsverfahren und für die Zusage eines Ausbildungsplatzes geehrt. Der Oberbürgermeister der Stadt Andernach, Herr Achim Hütten, ist Schirmherr des Projektes. Als Ehrengäste begrüßte der Schulleiter Martin Leupold den Bürgermeister Claus Peitz, den Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Peter Hahn, den Wirtschaftsförderer der Stadt Andernach Christian Heller, den Regionalgeschäftsführer der IHK Koblenz Martin Neudecker, den Kreisbeigeordneten Rudi Zenz sowie Sandra Reith

und Dr. Dana al Droubi in Vertretung für das Jobcenter. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch Olyan Hesso auf dem Klavier und auf der Klarinette begleitet. Die ProAG ist eine Herzensangelegenheit für den Schulleiter Martin Leupold, der die beruflichen Perspektiven der Schüler steigern möchte. Für die Betriebe hat die ProAG den Vorteil, dass dem Fachkräftemangel entgegengewirkt wird und die Betriebe in Andernach und der Umgebung qualifizierte Auszubildende erhalten.

Die Schüler Andrej Redcher und Mika Limprecht haben durch ihre positiven Leistungen im Langzeitpraktikum Praxistag eine Zusage für ihren Ausbildungsplatz erworben. Der Praxistag ist ein schulisches Praktikum der Berufsreifeklassen, welches einmal wöchentlich (mittwochs) über den Zeitraum von einem Jahr stattfindet. Durch den Praxistag können die Schüler umfassende berufliche Erfahrungen sammeln und den zukünftigen Ausbildungsbetrieb genau kennen lernen. Andrej Redcher beginnt im August seine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel bei Crazy Life und Mika Limprecht eine Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter bei Werner Mohrs GmbH. Der 16-jährige Tim Klingelhöfer konnte durch ein Vorstellungsgespräch und ein freiwilliges Praktikum bei der Firma Elektro Koll in Niederzissen überzeugen und wird dort ab August als Kaufmann für Büromanagement ausgebildet, wohingegen sein Mitschüler Mathias Walter seinen Ausbildungsplatz als Verwaltungswirt durch ein Assessment-Center erzielen konnte. Weitere Schüler, die eine Ausbildung nach ihrem Schulabschluss im Sommer 2019 beginnen, sind: Kemal Altintop, Berhan Arslan, Tim Bachmann, Gor Chezcheyan, Lukas Dötsch, Marcel Grosch, Marcel Hansen, Karim Hussein, Shadia Königshoven, Philipp Lukomski, Denis Malgin, Etienne-Noah Neifer, Allison Parusel, Jan Pönitz, Sergej Schaufler, Andreas Schwingl, Alex Tyssenko, Maike Weber, Jonas Widmann, Loridana Winterstein und Ole Zilles.

Kooperationspartner der ProAG sind die Stadtverwaltung Andernach, die Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, das Jobcenter Mayen-Koblenz, die IHK Koblenz und die Kreissparkasse Mayen. Der Vorstand der Kreissparkasse Mayen, Herr Christoph Weitzel, stellte den Schülern im Rahmen der Ausbildungsplatzgarantie ein Bankkonto mit einem Startguthaben von 30 Euro zur Verfügung. Die ProAG wird vom Jobfux der Stadt Andernach, Christina Janz koordiniert. Das Jobfux-Projekt ist ein Programm zur sozialen und beruflichen Integration von Schülern, welche sich im Übergang von der Schule zur Ausbildung befinden und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, der Europäischen Union und des Bundeslandes Rheinland-Pfalz finanziert.